Schnellformatierung vs. vollständige Formatierung
Eine Schnellformatierung schreibt lediglich ein neues, leeres Dateisystem auf das Laufwerk – Ihre alten Fotos und Dokumente verbleiben unberührt im Datenbereich, bis neue Dateien sie überschreiben. Das lässt sich wiederherstellen. Eine vollständige Formatierung (oder ein "sicheres Löschen"), die jeden Sektor überschreibt, ist nicht wiederherstellbar, da die ursprünglichen Bytes physisch verloren sind. Die gute Nachricht: Die Schnellformatierung ist der Standard unter Windows sowie auf den meisten Kameras und Speicherkarten.
Deep Scan verwenden – rekonstruiert das gesamte Laufwerk
Nach einer Formatierung gibt es keine zuverlässige Dateitabelle zum Auslesen, daher greift RecoverHelper auf Signature Carving zurück: Es scannt das gesamte Volume und rekonstruiert Dateien anhand ihrer Formatsignaturen. Wählen Sie Deep Scan (führt den Dateitabellen-Durchlauf aus und rekonstruiert danach alles per Carving) oder Carving Only für neu formatierte oder RAW-Volumes. Dies funktioniert mit FAT32, exFAT und RAW-Volumes sowie auch auf Mac-APFS/HFS+-Laufwerken.
Nichts auf das Laufwerk schreiben
Jede neue Datei, die Sie auf einem formatierten Laufwerk speichern, droht die Daten zu überschreiben, die Sie wiederherstellen möchten. Daher: Installieren Sie kein Betriebssystem neu darauf, kopieren Sie keine Dateien darauf und stellen Sie Daten immer auf einem anderen Laufwerk wieder her – RecoverHelper erzwingt dies, indem die Ausgabe auf dasselbe Laufwerk blockiert wird. Die Quelle wird strikt schreibgeschützt geöffnet, sodass der Scan selbst die Situation niemals verschlimmern kann.
Was Sie wiederherstellen können
Fotos (JPEG, PNG, HEIC, GIF, BMP, WebP, PSD), Kamera-RAW, Video, Audio, Dokumente (PDF, DOCX, XLSX, PPTX, RTF) und Archive (ZIP, RAR, 7Z). JPG und PNG lassen sich sofort wiederherstellen; der Rest sowie die teilweise Wiederherstellung fragmentierter Dateien werden durch Koppeln der kostenlosen mobilen RecoverHelper-App kostenlos freigeschaltet.